Geschichte der Bäckerei und Konditorei Kiene 

Die Bäckerei Kiene wurde von Hermann Kiene in Wernigerode im Harz 1934 gegründet. Er betrieb diese Bäckerei bis 1944, bis die Bäckerei durch einen Bombentreffer zerstört wurde und er selbst ums Leben kam.

Sein Sohn Hans-Georg Kiene begann seine Lehre 1945, ebenfalls in Wernigerode, und schloß sie dort ab. 1950 ging er über die damalige Zonengrenze in den "Westen". Dort arbeitete er als Geselle und Meister in verschiedenen Betrieben. 1958 wagten er und seine Frau den Schritt in die Sebstständigkeit in Geislingen an der Steige. 1962 wechselten Sie nach Ötlingen und 1969 erwarben Sie die seit 1865 bestehendeBäckerei Bosch in Kuchen/Fils.

Ihr Sohn Andreas begann seine Lehre 1978 nach Bundeswehr und Gesellenzeit in Betrieben in Baden-Baden, Nelligen, Burg auf Fehmarn, Unteruldingen am Bodensee und Altbach. 1984 legte er seine Meisterpüfung als Prüfungsbester ab. 1991 übernahm Andreas Kiene mit seiner Frau Simone die elterliche Bäckerei mit 4 Mitarbeitern.

1992 wurde die Bäckerei Seybold in Gingen dazu gepachtet. Es wurden Filialen im Neukauf Mändle, in Kuchen und im Pennymarkt in Gingen eröffnet. 1998 wurde der Backstubenneubau in Kuchen bezogen. Im Jahr 2000 wurde das Fachgeschäft in der Überkingerstraße, bei Metzgerei Häcker und Messerle, in Geislingen eröffnet. 2001 folgte das Fachgeschäft in der Wiesensteigerstraße 97 in Geislingen. 'Ende 2012 wurde die Filiale in der Überkingerstraße geschlossen.

Im März 2013 wurde das Cafe Helfenstein eröffnet.  

Heute arbeiten in der modern eingerichteten Bäckerei Kiene 38 Mitarbeiter und     

 3  Auszubildende.

Geschichte zur Backstube der Bäckerei Kiene.

Im Jahr 1866 also vor 150 Jahren beginnt die Geschichte unserer Backstube in der Weberallee. Am 26.Februar 1866 überlassen die Herren Staub & Comp.  dem Bäckermeister Karl Mezger in der SBI ein Grundstück um darauf eine Bäckerei zu errichten. Die Bäckerei durft Mehl nur von Mühlen oberhalb Kuchen's mahlen lassen, damit von unterhalb Kuchen's die Mühlen keinen Anspruch auf mehr Wasser der Fils geltend machen konnten, da die Fabrik das Wasser für ihre Stromerzeugung selbst benötigte. 1874 übernahm sein Sohn Friedrich die Bäckerei.

1899 übernahm Leonhard Müller die Bäckerei, er hatte vorher die Tochter des "Fabrikbecks" geheiratet.

1940 dann übernahm der Bäckermeister Albert Bosch die Bäckerei, dieser hatte die Tochter des "Fabrikbecks" Frida Klara Müller geheiratet.

Im Oktober 1969 kaufte dann das Ehepaar Kiene die Bäckerei. Seither betreibt die Familie Kiene die Bäckerei  in der SBI.